Von Kühtai auf die internationale Rodelbühne

Riccarda Ruetz

Sie kennt die Berge rund um Kühtai seit ihrer Kindheit und zählt heute zu den erfolgreichsten Naturbahnrodlerinnen der Welt. Riccarda Ruetz aus Sellrain steht für Geschwindigkeit, Präzision und eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat.

Geboren am 19. April 2004, begann Riccarda bereits 2013 mit dem Rodelsport. Was als Leidenschaft in jungen Jahren begann, entwickelte sich schnell zu einer beeindruckenden sportlichen Karriere. Über den Juniorenbereich führte ihr Weg bis an die internationale Spitze im Alpin Rodeln.

Ein Heimrennen für die Geschichtsbücher

Einen ihrer emotionalsten Erfolge feierte Riccarda dort, wo sie zu Hause ist: bei der Weltmeisterschaft 2025 in Kühtai.

Vor heimischem Publikum raste sie im Damen-Einsitzer zur Silbermedaille und kürte sich damit zur Vizeweltmeisterin. Ein besonderer Moment – für Riccarda, für den RC Kühtai-Sellraintal und für die gesamte Region.

An der Spitze des Weltcups

Die Saison 2025/26 wurde schließlich zur bislang erfolgreichsten ihrer Karriere. Mit starken und konstanten Leistungen sowie mehreren Weltcupsiegen setzte sich Riccarda an die Spitze der internationalen Konkurrenz. Bereits vor dem letzten Rennen stand fest: Riccarda Ruetz gewinnt den Gesamtweltcup 2025/26. Damit holte sie den Gesamtweltcup der Damen nach mehr als einem Vierteljahrhundert wieder nach Österreich.

Erfolge

2025/26
Gesamtweltcupsiegerin Alpin Rodeln

2026
Vizeeuropameisterin

2025
Vizeweltmeisterin bei der Heim-WM in Kühtai

2024
Vizeeuropameisterin

Juniorenkarriere

  • Junioren-Weltmeisterin
  • Junioren-Gesamtweltcupsiegerin 2022
  • Vize-Juniorenweltmeisterin 2020
  • Vize-Junioreneuropameisterin 2021
  • 2. Platz Junioren-Gesamtweltcup 2020 und 2021

Heimat im Herzen. Die Weltspitze im Blick.

Trotz ihrer internationalen Erfolge ist Riccarda eng mit ihrer Heimat verbunden. Sie startet für den RC Kühtai-Sellraintal und trainiert dort, wo alpine Bedingungen zum Alltag gehören.

Kühtai und das Sellraintal sind damit nicht nur ihre Heimat, sondern ein wichtiger Teil ihrer sportlichen Geschichte.

Und diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.