Damals bis heute

Vom „Chutay“ zum Wintersportort auf 2.020 Metern

Kühtai blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück: vom hochalpinen Weidegebiet über den fürstlichen Jagdsitz bis zu einem der traditionsreichsten Wintersportorte Tirols. Historische Spuren sind bis heute im Ort sichtbar.

Die ersten Spuren.

Um 1280 wird Kühtai im Urbar der Grafen von Tirol erstmals als „Chutay“ erwähnt. Der Name verweist auf die ursprüngliche Nutzung als hochgelegene Alm- und Weidefläche.

Kaiserliche Jagd im Kühtai

1497 erwarb Kaiser Maximilian I. das Jagdrecht im Kühtai. Um 1622 begann der Bau eines fürstlichen Jagdsitzes; für dessen bessere Erreichbarkeit wurde 1624 ein Fahrweg durch das Sellraintal angelegt. Das heutige Hotel Jagdschloss Kühtai bewahrt im Wesentlichen die historische Form des damaligen Gebäudes.

Wie der Skisport ins Kühtai kam

Ende des 19. Jahrhunderts verbreitete sich der Skilauf im Alpenraum. Reiseberichte und neue Skitechniken lösten einen regelrechten Aufbruch aus. Die Höhenlage, die lange Schneesaison und das offene Gelände machten Kühtai früh zu einem idealen Ort für den Wintersport.

Ein Ort entwickelt sich weiter

Aus ersten Skitouren und einfachen Aufstiegshilfen entstand über Jahrzehnte ein moderner Wintersportort. Heute verbindet Kühtai zeitgemäße Bergbahnen und touristische Infrastruktur mit seiner historischen Identität und der besonderen Lage über 2.000 Metern.